iGel Leistungen

ULTRASCHALL­UNTERSUCHUNG
DES INNEREN GENITALE

zur Beurteilung der Gebärmutterschleimhaut, des Douglasraumes und der Adnexregionen
Mit dieser Ultraschalluntersuchung innerhalb der Krebsvorsorge kann unter anderem die Beschaffenheit der Gebärmutterschleimhaut beurteilt werden. Polypen der Schleimhaut können dadurch frühzeitig erkannt werden, bevor sie zu Blutungsstörungen führen. Als Adnexregionen werden die Eileiter und Eierstöcke beiderseits neben der Gebärmutter bezeichnet. Hier können mittels Ultraschall Tumore oder Zysten sichtbar gemacht werden, lange bevor sie ertastet werden können. Eine Ansammlung von „Wasser“ im Bauchraum - dem sogenannten Douglasraum hinter der Gebärmutter - kann ein frühzeitiger Hinweis auf Zellveränderungen am Eierstock sein. Eine rechtzeitige Erkennung von Veränderungen an diesen Genitalorganen gehört zu einer umfangreichen Krebsvorsorgeuntersuchung dazu.

BESONDERER
ZELLABSTRICH „THIN PREP“

Bei dem herkömmlichen Zellabstrich vom Muttermund werden Zellen auf einen Glasobjektträger aufgetragen.

Anschließend werden sie mikroskopisch untersucht und nach dem Schema nach Papanicolaou (PAP) eingeteilt.

Mit dem verbesserten Zelltest werden die mit einer speziellen Bürste entnommenen Zellen in eine Konservierungslösung gegeben. Erst im Labor werden die Zellen vor der mikroskopischen Untersuchung aus der Lösung gewonnen. Diese werden dann in einer dünnen Schicht aufgetragen und anschließend ebenfalls nach PAP beurteilt.

 

DARMKREBS-
FRÜHERKENNUNG

Darmkrebs ist die häufigste Krebsart in Deutschland. Jedes Jahr werden in der Bundesrepublik 57.000 Menschen mit der Diagnose Dickdarmkrebs konfrontiert, etwa 30.000 Menschen sterben jährlich an dieser Krankheit.
Mit einer an der Universitätsklinik Gießen entwickelten neuartigen Test-Methode kann durch eine einfache Stuhluntersuchung der Nachweis von Darmpolypen und Tumoren erfolgen. Dabei wird im Stuhl das Enzym M2-PK nachgewiesen. Die Stärke des neuen Tests ScheBo® • 2in1 Quick™ (M2-PK + Hb) liegt vor allem darin begründet, dass Enzym-Biomarker M2-PK- und immunologischer „Blut-im-Stuhl“-Nachweis (Hb) des menschlichen Blutes unabhängig voneinander gemessen werden, und die Ergebnisse der parallel erfolgten Messungen einen zusätzlich wichtigen Beitrag zur Darmkrebsvorsorge leisten.

Der Schebo 2 in1 Test ersetzt natürlich nicht die empfohlene Darmspiegelung mit 55 und 65 Jahren, bietet jedoch eine deutlich höhere Sicherheit als der herkömmliche Stuhltest, der lediglich Eisen als indirekten Hinweis auf Blut im Stuhl nachweist.

HUMANE
PAPILLOMAVIREN

HPV gehören mit zu den häufigsten Verursachern von Infektionen im Genitalbereich.
Bestimmte Virustypen spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses und seiner Vorstufen.

Sie sind auch beteiligt bei der Entstehung einer Reihe anderer Krebsarten des unteren Genitalbereiches. Der Nachweis von Hochrisiko-HPV-Typen kann eine erweiterte Beurteilung von auffälligen Krebsabstrichen ergänzen.

Sollte bei dem Zellabstrich der Nachweis von Hochrisiko-HPV erbracht werden, so ist dies kein Anlass zur besonderen Beunruhigung. Im Gegenteil: es bietet sich die Möglichkeit, neu auftretende oder bereits vorhandene Veränderungen in einem besonders frühen Stadium zu erkennen und zu behandeln.